DACCS steht für Direct Air Capture & Storage. Dabei wird CO2 direkt aus der Atmosphäre abgeschieden und möglichst dauerhaft gespeichert, z.B. durch Verpressung in den Boden. Die derzeitige Technologie saugt meist durch Ventilatoren grosse Mengen Luft an chemische oder physikalische Sorptionsmittel, wo das CO2 gebunden wird. Später kann es z.B. durch Wärme wieder frei gesetzt und abgesaugt werden. Da die Konzentration an CO2 in der normalen Luft sehr gering ist, braucht DAC grosse Mengen an Energie und kann nur dort genutzt werden, wo es überflüssige, günstige, erneuerbare Energie gibt. Ausserdem sollten die Abscheider nah an möglichen Speicherstätten liegen.
Die Fachgruppe beschäftigt sich vor allem damit das Potential und die Preise zu quantifizieren, die Rahmenbedingungen zu verstehen und die Akteure zu vernetzen.
Ziele
Im Projekt soll erarbeitet werden welches Potential und Kosten die einzelnen NET Technologien für die Schweiz haben. Für DACCS wird erwartet, dass es mehrheitlich im Ausland eingesetzt wird, in der Nähe von erneuerbaren Energieüberschüssen und Speicherstätten. Im Projekt sollen die Akteure verknüpft und eine Übersicht über Forschungs- und Pilotprojekte geschaffen werden. Schlussendlich soll es möglich sein Empfehlungen für die besten Rahmenbedingungen und die Nutzung für die Schweiz abzugeben.
Vorgehen
Im Rahmen des Projektes finden regelmässige Meetings und Workshops statt. Es wurde eine systematische Literatur-Analyse durchgeführt. Ausserdem gab es 3 Masterarbeiten zum Thema. Durch Umfragen und Einzelgespräche wird das Wissen zusammengetragen und aufbereitet.
Beteiligte Partner
- Besonders relevante Partner: Climeworks, PSI, KLIK, Perspectives
- Alle Partner finden sich auf der Partnerseite.
Resultate
Die Resultate bis Ende 2023 sind im Zwischenbericht zu finden